Geschichte/Ortswappen

 
       

Ortswappen

Das Marktwappen ist einem alten Gerichtssiegel von 1542 entnommen.
Der bekannte Heraldiker Professor Otto Hupp beschreibt es 1930 im Wappenbuch von Mittelfranken:

„In Silber ein Bund von roten Beeren mit langen grünen Stielen, die unten von einem goldenen Ring zusammengehalten werden.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dorfchronik – Markt Einersheim gestern und heute

Markt Einersheim – heute zentraler Ort inmitten der Hellmitzheimer Bucht – wird um 600 n. Chr. in der fränkischen Landnahme als „Heim des Einher“ gegründet. Erste urkundliche Erwähnung findet der Ort in der Wildbannurkunde Kaiser Heinrichs II. 1023. Eng verknüpft waren die Geschicke des Marktes mit den Herrschaftsgeschlechtern derer von Speckfeld (1200-1414), der kaiserlichen Reichserbschenken und semperfreien Herren von Limpurg-Speckfeld (1414-1713) und der Reichsgrafen von Rechteren-Limpurg-Speckfeld (1713-1806).
Reichserbschenk Carol von Limpurg erhob 1542 Markt Einersheim zum Markt und führte um 1550 die Reformation in seinen Landen ein. 1567 wird das Rathaus erbaut. Die St. Matthäuskirche, um 1000 inmitten der Kirchenburg errichtet, erhielt 1626 ihre heutige Gestalt.
1685 verlegte Reichserbschenk Vollrath von Limpurg seine Residenz vom Bergschloss Speckfeld nach Markt Einersheim und ließ das Schloss (Fachwerkbau) errichten. 1853 erfolgte der Neubau des Schlosses durch Graf Friedrich Ludwig von Rechteren-Limpurg im neugotischen Stil.
1806 kommt Markt Einersheim zum Kgr. Bayern (Rezatkreis).
1810 wird die Pfarrei Markt Einersheim, erstmals urkundlich als solche 1297 erwähnt, Sitz eines Evang.-Luth. Dekanats, das 1969 zum „Steigerwalddekanat“ mit 32 Kirchorten erweitert wurde.
Markt Einersheim heute ist ein aufstrebender Ort mit zentraler Bedeutung für die Hellmitzheimer Bucht.

Franz Vogel, Gemeindearchivar