Markt Einersheim in Zahlen

 
     

Markt Einersheim ist eine selbständige Kommune mit ca. 1250 Einwohnern und gehört seit der Gebietsreform von 1972 zum Landkreis Kitzingen und damit zu Unterfranken (vorher Scheinfeld/Mittelfranken). Mit der Nachbarstadt Iphofen sowie den Orten Willanzheim und Rödelsee besteht eine Verwaltungsgemeinschaft.

Markt Einersheim verfügt, bezogen auf die Ortsgröße, über eine bemerkenswerte Infrastruktur. Dazu zählen als öffentliche Einrichtungen Kindergarten, Grundschule, Sport- und Spielplätze, Mehrzweckhalle, Freibad, Bauhof, Kläranlage. Grundversorgung decken Bäckerei, Metzgerei, Gaststätten und Ladengeschäfte ab. Maßgebliche Dienstleister sind Banken, Apotheke, Ärzte, Fahrschule, Frisöre usw. Bei den Handwerkern dominiert die Baubranche mit Schreinereien, Elektriker, Zimmereien. Größter Arbeitgeber ist die Firma Fritsch GmbH als weltweit renommierter Hersteller von Bäckereimaschinen und -anlagen (mit Tochterfirmen 385 Mitarbeiter in Markt Einersheim). Weitere größere Gewerbetreibende sind: Firma Stahl Großküchen GmbH (55 Mitarbeiter) und Spedition Meidel (bundesweit 440 Mitarbeiter, in Markt Einersheim 45 Mitarbeiter). Vor der Haustür gelegen ist die Firma Knauf als bedeutendstes Unternehmen der Region zu erwähnen (ca. 16.000 Mitarbeiter weltweit).
Auch der Weinbau mit einer Rebfläche von ca. 50 ha ist eine wichtige Erwerbsquelle. Hauptsorten sind Müller-Thurgau, Silvaner und Bacchus wie auch Rotweine. Das älteste Dokument, das den Weinbau in Markt Einersheim belegt, stammt aus dem Jahre 1248.

Insgesamt sind im Ortsbereich ca. 70 Gewerbe angemeldet, die rund 600 Arbeitsplätze bieten. Nähere Angaben über die Gewerbetreibenden finden Sie hier!

Blick auf Markt Einersheim (hinten Bullenheimer Berg)


Lage: Markt Einersheim liegt 290 m ü. M. im östlichen Landkreis Kitzingen in Unterfranken.

Die Gemarkung umfasst 774 ha.
Ca. 550 ha sind Landwirtschafts-flächen, ca. 50 ha Rebflächen. Die Waldfläche von ca. 105 ha um den Schlossberg ist größtenteils Staatsforst und wird als Reservat nicht bewirtschaftet. Der Schlossbergsattel einschließlich des Steilhangs und Nebenbereiche sind Natura-2000-Flächen und sollen Naturschutzgebiet werden.

Stand: August 2004

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